Geschichte der SPD Heidelberg

1848-1918

1849

Vereinigung des in Frankfurt und Leipzig bestehenden Zentralkomitees „Arbeiterverbrüderung“ in Heidelberg, einer deren Wahlsprüche „Einer für all’, alle für einen“ war.

1863

Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) durch Ferdinand Lassalle in Leipzig.

1869

Erste Versammlung des ADAV im Kirchheimer Lokal „Zum Goldenen Hirsch“ unter der Leitung des Heidelberger Jurastudenten Philipp August Rüdt und Erscheinen der sozialistischen Zeitschrift „Die Waffe“.

1878

Das Sozialistengesetz erzwingt die Auflösung des Arbeitervereins. Die Sozialisten suchten sich andere Versammlungsmöglichkeiten beispielsweise im „Arbeiter-Sängerbund“.

1889

Neugründung eines Arbeiterwahlvereins in Heidelberg. Eine zentrale Forderung war die Einführung eines direkten und gleichen Wahlrechts.