Mahnwache in Heidelberg am 28.07. 19 Uhr

Unsere freiheitliche Gesellschaft und unsere demokratischen Grundwerte wurden ein weiteres Mal angegriffen.

Die aktuelle Faktenlage ist wie folgt:
Am 25. Juli steuerte ein Islamist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge aus CSD-Teilnehmenden und griff daraufhin Passanten mit einer Waffe an. Eine Frau starb, 29 wurden verletzt.

Die Reaktion darauf kann nur uneingeschränkte Solidarität sein.

Deshalb rufen wir als SPD Heidelberg auf, heute Abend um 19 Uhr an der Mahnwache am Uniplatz, organisiert vom Queerfemkollektiv HD, teilzunehmen.
Keine Parteisymbole, bringt Kerzen mit.

Als SPD stehen wir in der Pflicht der freiheitlich-demokratischen Grundordnung:
Gewalt ist zu verurteilen. Menschenverachtende Weltbilder sind zu bekämpfen.
Das uneingeschränkte Recht von Minderheiten, zu existieren, ist zu schützen; das bedeutet insbesondere auch, dass ihre Sichtbarkeit ein Recht ist.
Für die LGBTI+ Community gilt das genauso wie für Menschen mit Migrationshintergrund. 

Andere werden natürlich versuchen, die Tat für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Wir dürfen ihnen nicht die Deutungshoheit über diese Tat überlassen.
Wir widersprechen ihnen: privat, im Verein, auf der Arbeit. Wer selbst gegen die Rechte der queeren Minderheit gewettert hat, soll sie jetzt nicht scheinheilig verteidigen. 

Der Islamismus ist, genauso wie der Rechtsextremismus, ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft.

Es ist selbstverständlich, dass Rechtsextremismus nichts mit Liebe zur Heimat und der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun hat.

Lassen wir uns nicht einschüchtern.