Heidelberg entwickeln. Achtsam und lebenswert. Das geht.

Selbstständig und -bestimmt.

Bis ins hohe Alter.

Heidelberg ist eine Stadt, in der es sich gut leben lässt. Gleichzeitig ist sie die Stadt mit den jüngsten Einwohnerinnen und Einwohnern in Baden-Württemberg. Unsere Stadt soll attraktiv für junge und alte Menschen bleiben. Wir möchten jungen Menschen mehr Teilhabe an der Stadtgesellschaft ermöglichen. Dazu stehen wir klar hinter dem Mehrgenerationen-Konzept.

Das werden wir anpacken

  • Die bestehenden Seniorenzentren sollen um Treffpunkte für Jung und Alt ergänzt werden.
  • Barrierefreie Nahversorgung (Arzt, Apotheke, Einkaufen) in der Stadtplanung berücksichtigen
  • Bereitstellung von barrierefreien und günstigen Wohnung auch durch städtischen Wohnungsbau.
  • Förderung von Seniorensport in den Vereinen.

Selbstständig und -bestimmt. Bis ins hohe Alter. Das geht.

Heidelberg ist eine Stadt, deren Bewohnerinnen und Bewohner sich wohlfühlen, eine Stadt, in der es sich gut leben lässt. Das bescheinigt ein Städtevergleich in den Kategorien Freizeit und Natur, Arbeit und Wohnen, Gesundheit und Sicherheit. Zurecht sind die Heidelbergerinnen und Heidelberger stolz darauf. Das ist Ansporn zur Weiterentwicklung.

Auch in Heidelberg gibt es das gute Leben längst noch nicht für alle. Für Menschen in jedem Alter und ganz besonders für die Älteren ist Lebensqualität ein hohes Gut. Sie zu erhalten oder zu verbessern, bedeutet für alle in der Stadt eine große Herausforderung. Obwohl Heidelberg eine junge Stadt ist, wird der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahren stark ansteigen. Auch mit einem Anstieg der Pflegebedürftigen ist zu rechnen.

Kommunale Infrastruktur im Bereich Mobilität, Nahversorgung, Wohnen, Sport und Freizeit kann mithelfen, der Pflegebedürftigkeit präventiv zu begegnen. Neben gewonnener Lebensqualität hätte dies auch Auswirkungen auf die finanziellen Spielräume der Stadt Heidelberg. Mit diesen Maßnahmen wollen wir Selbstständigkeit und Selbstbestimmung bis ins hohe Alter erhalten.

 

Mobilität

Die SPD will, dass sich Menschen jeden Alters miteinander treffen, Einkäufe erledigen und Veranstaltungen, Konzerte, Theater und Kino besuchen können. Dazu brauchen wir ein barrierefreies, kostengünstiges und wohnortnahes Nahverkehrsangebot mit Straßenbahn, Bus und Ruf-Taxen mit ausreichender Bedienungsdichte. Fahrpläne mit großer Schrift und klarer Gliederung sind einfacher zu lesen.

 

Nahversorgung und Einkaufen

Die Grundversorgung (Arzt, Apotheke, Einkaufsmöglichkeit) muss grundsätzlich unabhängig vom Alter vorhanden und fußläufig erreichbar und barrierefrei sein. Ladenlokale sollen von der Fläche her nicht zu groß sein und ein preisgünstiges Angebot haben. Die SPD will im Rahmen der Stadtplanung dazu Anreize schaffen.

 

Wohnen und Leben im Quartier

Günstige, barrierefreie Wohnungen werden für alle Altersgruppen gebraucht. Deswegen will die SPD über die kommunale Wohnungsbaugesellschaft (GGH) in deren Immobilien für eine Durchmischung verschiedener Altersgruppen – auch einem ausreichenden Angebot für Seniorinnen und Senioren, günstigen Mieten und Barrierefreiheit sorgen. Ebenfalls erforderlich sind schnelle, unkomplizierte Hilfen beim Umzug in eine altersgerechte Wohnung oder unbürokratische finanzielle Hilfen beim Umbau in eine altersgerechte Wohnung. Ein Quartiersmanagement oder sogenannte soziale Hausmeister sollen den Alltag von Seniorinnen und Senioren sowie von deren Angehörigen erleichtern.

 

Sport Kultur, Freizeit

Sport-, Kultur- und Freizeitangebote werden für alle gebraucht. Ältere Menschen profitieren davon aber ganz besonders, weil körperliche und geistige Fähigkeiten lange erhalten werden. Die SPD will mit den Sportvereinen den Seniorensport fördern und die Gehfähigkeit durch spezifische Bewegungsprogramme erhalten.

 

Seniorenzentren und Pflegeberatung – Wegweiser zu den unterschiedlichen Angeboten

Ein Pflegestützpunkt berät bei der Umgestaltung der häuslichen Umgebung oder vermittelt ambulante Hilfen. Seniorenzentren in den Stadtteilen unterstützen Seniorinnen und Senioren in ihrem Alltag und stellen gemeinsame Freizeitangebote bereit. Die SPD will sie durch Treffpunkte für Jung und Alt ergänzen. So können generationenübergreifende Orts- oder Stadtteiltreffs entstehen. Ehrenamtliche Mobilitätshelfer oder Kulturpaten sollen auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme an diesen und weiteren Kulturangeboten ermöglichen.

Auch Informationen im Internet oder Verabredungen über soziale Netzwerke werden für viele ältere Menschen immer wichtiger. Doch viele von ihnen haben noch keinen Zugang. Die SPD will den Erwerb von Internetkenntnissen für alle, die das möchten, ermöglichen. Dazu werden auch geeignete Hardware und Software sowie öffentliche Internetzugänge gebraucht. In einer Stadtgesellschaft des Miteinanders könnten Menschen aller Altersgruppen ihre Erfahrungen mit den digitalen Medien gemeinsam vertiefen.

Barrierefreie Sport-, Kultur- und Freizeitangebote sollen in einer Broschüre und über die Website der Stadt Heidelberg öffentlich zugänglich gemacht werden.