Heidelberg entwickeln. Achtsam und lebenswert. Das geht.

Jung und Alt.

Eine Stadt für alle.

Heidelberg ist eine Stadt, in der es sich gut leben lässt. Gleichzeitig ist sie die Stadt mit den jüngsten Einwohnerinnen und Einwohnern in Baden-Württemberg. Unsere Stadt soll attraktiv für junge Menschen bleiben. Wir möchten jungen Menschen mehr Teilhabe an der Stadtgesellschaft ermöglichen.

Das werden wir anpacken

  • Vereine bei ihrer Werbung um Mitglieder unterstützen
  • Für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sollen Kosten im Rahmen der Vereinsmitgliedschaft (z.B. Sportkleidung) von der Stadt über-nommen werden.
  • Lebendiges Nachtleben erhalten: Kneipen und Clubs sollen bis 3 Uhr werktags und bis 5 Uhr am Wochenende öffnen dürfen.
  • Clubsterben aufhalten: Nachnutzung des Karlstorbahnhofs in der Altstadt als selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum; dezentrale Flächen für Clubs außerhalb der Altstadt anbieten.
  • Wir schaffen nichtkommerzielle Freiräume: Stadt an den Fluss light umsetzen.
  • Wir wollen mehr Proberäume für Bands bereitstellen.

Jung und Alt. Eine Stadt für alle. Das geht.

Heidelberg ist die Stadt mit den jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner in Baden-Württemberg. Damit die Stadt auch weiterhin attraktiv für junge Menschen bleibt, legen wir einen besonderen Fokus auf Jugendthemen. Die SPD möchte jungen Menschen mehr Teilhabe an der Stadtgesellschaft ermöglichen.

 

Viele Heidelbergerinnen und Heidelberger sind zurecht stolz auf das rege Vereinsleben der Stadt. Gerade für Kinder und junge Menschen sind Vereine soziales Umfeld und wichtiger Faktor in der persönlichen Entwicklung. Deshalb fordern wir, dass der Stadtjugendring die Vereine bei ihrer Mitgliederwerbung unterstützt und die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt bekommt, um den Heidelberg-Pass zu bewerben. Dies kann beispielsweise im Rahmen eines Informationstages der Vereine an Schulen stattfinden. Für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sollen sonstige Kosten im Rahmen der Vereinsmitgliedschaft (zum Beispiel: Sportkleidung) von der Stadt übernommen werden, sofern sie nicht aus anderen öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Damit Heidelberg aber auch abseits des Vereinslebens attraktive Treffpunkte für Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler vorweisen kann, soll das Sportangebot in den Stadtteilen ausgebaut werden. Darüber hinaus wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen öffentliche Sportanlagen zu mieten, sodass auch nicht-kommerzielle private Sportgruppen diese nutzen können. Dies muss ohne bürokratische Hürden möglich sein, indem transparent auf freie Nutzungszeiten hingewiesen wird.

 

Freiräume

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist das Heidelberger Nachtleben. Wir setzen uns dafür ein, dass die Sperrzeit in der Altstadt sich an der Landesregelung (3 Uhr werktags und 5 Uhr am Wochenende) orientiert. Um Lärm zu reduzieren, soll nachts ein geräuscharmer Elektro-Shuttlebus vom Universitätsplatz zum Bismarckplatz entlang der aktuellen Busroute pendeln. Durch den Shuttleverkehr soll verhindert werden, dass Menschen nachts durch die Hauptstraße zum Bismarckplatz laufen.

Darüber hinaus ist das Clubsterben ein sehr wichtiges Thema für junge Heidelbergerinnen und Heidelberger. Mit der Schließung mehrerer Clubs, dem Verbot der Nachtwanderung auf die Thingstätte am 30. April und dem Auszug des Karlstorbahnhofs werden die Freiräume für junge Menschen in Heidelberg immer weiter beschnitten. Die Stadt muss hier umdenken und aktiv werden. Wir fordern dehalb, den Karlstorbahnhof als selbstverwaltetes Jugendzentrum weiter zu betreiben, um so auch in der Altstadt Freiräume zu schaffen. Dem Clubsterben muss entgegengewirkt werden. Zusätzlich soll die Stadt dezentral Gebäude/Flächen für neue Clubs ausweisen, damit sich das Heidelberger Nachtleben nicht ausschließlich in der Altstadt ballt. Clubs und Freiräume, die städtische Gelder erhalten, müssen Maßnahmen zur Barrierefreiheit umsetzen. Auch kostenloses Leitungswasser sowie Obst muss von Kneipen und Clubs zur Verfügung gestellt werden.

Nichtkommerzielle Freiräume sind für Jugendliche ein wichtiger Aspekt der Jugendkultur und sollen gefördert werden (beispielsweise die Neckarorte). Daher müssen Orte wie die Neckarwiese auch weiterhin ohne Einschränkung zugänglich und nutzbar sein. Ein generelles Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen lehnen wir ab, weil dies das Problem des exzessiven Alkoholkonsums nicht löst, sondern nur verlagert. Stattdessen unterstützen wir im Vorfeld von Großveranstaltungen Präventionsarbeit, die an Heidelberger Schulen schon sehr erfolgreich funktioniert. Außerdem fordern wir die Ausweitung der Grillflächen auf der Neckarwiese.

Darüber hinaus muss das kulturelle Angebot für und von Jugendlichen gestärkt werden. So sollen junge Bands nach dem Vorbild des Bandsupport in Mannheim gefördert werden. Bestehende Angebote wie das Kulturfenster, die Breidenbach Studios oder das Kosmodrom sollen weiter unterstützt und beworben werden. Diese und weitere öffentliche Angebote der Jugendarbeit müssen bei Bedarf durch Streetworker und/oder pädagogisch geschultes Personal ergänzt werden, damit Ehrenamtliche auch sinnvoll unterstützt werden können.

 

Fahrradreparaturstationen

Die Stadt Heidelberg muss zu einer Fahrradstadt werden. Die dafür notwendige Infrastruktur besteht nicht nur aus Radwegen. Vielmehr werden auch Fahrradreparaturstationen benötigt. Ausgestattet werden diese Einrichtungen mit Fahrradwerkzeug und Pumpen. Sie werden an allen vrn-Nextbike Standorten aufgestellt. Die Wartung übernimmt die Stadt. Die Stationen sind diebstahlsicher zu gestalten.

 

Kostenlose Kita-Plätze jetzt!

Die Stadt Heidelberg muss kinder- und familienfreundlich sein. Dabei ist es gerade bei Kita-Plätzen nicht mit gestaffelten Gebühren getan. Kitas müssen kostenfrei sein – für alle Kinder!