Heidelberg entwickeln. Achtsam und lebenswert. Das geht.

Inklusion und Integration.

Das geht.

In einer inklusiven Gesellschaft können alle Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Behinderung. Wir setzen uns dafür ein, dass in unserer Stadt der Grundsatz der UN gilt: „Nichts über uns, ohne uns.“ Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen ist. Das geht.

Das werden wir ändern

  • Wir wollen 100 % Barrierefreiheit erreichen: Taktile Orientierungshilfen und Leitsysteme rund um Verkehrsflächen, Außenanlagen und Gebäuden treiben wir stetig voran. Außerdem brauchen wir mehr barrierefreie öffentliche Toiletten.
  • Öffentliche Gebäude müssen für alle Menschen problemlos erreichbar sein.
  • In der Heidelberg-App müssen Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt werden.
  • Wir wollen mehr Begegnungszentren für Heidelbergerinnen und Heidelbergern mit Geflüchteten schaffen.

Das geht bereits

Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird ausgebaut, ein digitaler Routenplaner für Barrierefreiheit entsteht – das geht! Mit uns.

Inklusion und Integration. Das geht.

In einer inklusiven Gesellschaft können alle Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Behinderung. Wir können Inklusion nicht verordnen, sie muss von den Menschen gelebt werden. Wir können aber dazu beitragen, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Wir setzen uns dafür ein, dass in unserer Stadt der Grundsatz aus der UN-Behindertenrechtskonvention gilt: „Nichts über uns, ohne uns.“

 

Wir haben schon viel erreicht. Unser Ziel: 100 % Barrierefreiheit

Heidelberg bietet vielen Menschen unserer Stadt eine hohe Lebensqualität. Aber nicht alle werden erreicht. Es ist uns wichtig, allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, in dem jede/r einen Platz in der Gesellschaft findet in Bezug auf Arbeit, Wohnen und Kultur.

Wir setzen uns bei städtischen Baumaßnahmen für ausreichend breite Wege und eine stellenweise Absenkung der Rad- und Fußwege ein. Die Nachrüstung mit taktilen Orientierungshilfen und Leitsystemen in Verkehrsflächen, Außenanlagen und Gebäuden ist dabei stetig voranzutreiben. Öffentliche Gebäude müssen für alle Menschen problemlos zugänglich sein. Wir treiben deshalb die barrierefreie Ausstattung unserer öffentlichen Gebäude voran. Barrierearmer Umbau ist dabei nur in begründeten Ausnahmen akzeptabel. Besonderer Wert sollte auf die Ausstattung mit akustischen (zum Beispiel Induktionsschleifen für Hörgeräte), taktilen und visuellen Hilfsmitteln gelegt werden.

Wir schlagen vor, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Barrierefrei des Beirats von Menschen mit Behinderungen eine Studie zur Barrierefreiheit der Stadt zu erstellen. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei auch die kulturellen Einrichtungen.

Im Bereich der Inklusion sind die Möglichkeiten der Digitalisierung zum Wohle aller Menschen zu nutzen. Wir fordern, dass in der Heidelberg-App Informationen zur Barrierefreiheit in der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls regen wir die Einrichtung einer zentralen Stelle zur Buchung von Gebärden-Dolmetschern an.

Lebensqualität ist mehr als eine Grün- und Grillfläche mit einem gastronomischen Angebot. Wir brauchen in Heidelberg Orte, an denen man sich begegnen, austauschen und selbstbestimmt leben kann. Wir brauchen mehr kommerzfreie und barrierefreie Flächen, mehr barrierefreie öffentliche Toiletten und kostenlose und für alle erreichbare Trinkwasserspender.

 

Eine solidarische Stadtgemeinschaft – Begegnungen schaffen!

Unser Wunsch ist eine inklusive Gesellschaft, in der das Individuum im Mittelpunkt steht. Jeder Mensch ist willkommen. Wir sind der Meinung, dass es in einer solidarischen Gesellschaft möglich sein muss, dass Geben und Nehmen nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

Das Interkulturelle Zentrum leistet einen hervorragenden Beitrag für die Willkommens- und Anerkennungskultur in unserer Stadt. Bei vielfältigen Angeboten treffen sich hier Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Integration gelingt aber nur, wenn Begegnungen zwischen Heidelbergerinnen und Heidelbergern mit Geflüchteten stattfinden. Dazu wollen wir mehr Begegnungszentren in den Wohngebieten und Stadtteilen schaffen. Wir unterstützen die Einrichtung einer digitalen Plattform für den Austausch mit Menschen auf der Flucht. Niemand integriert sich gut und gerne in eine Gesellschaft, wenn der Kontakt zu Familie und zum sozialen Umfeld fehlt.

Auch die Idee eines Integrationspreises für Menschen, deren Lebensweg besonders mit der Migration nach Heidelberg verbunden ist, möchten wir weiter vorantreiben. Außergewöhnliche Leistungen um die Stadt, Forschung oder Kulturverständigung oder „ganz normale“ Lebenswege, die sich besonders durch lebenslange Arbeit in Heidelberg hervorheben, sollen ausgezeichnet werden.