Bericht

Stadtblatt Artikel SPD Heidelberg

Unterstützt eure Lieblingsläden! – bald auch in Heidelberg?

Stadtblattartikel vom 15. April 2020

Adrian Rehberger

In der Corona-Zeit rücken alle näher zusammen und zeigen sich solidarisch. Da jede und jeder in der Stadt mindestens ein Einzelhandelsgeschäft kennt, das aufgrund der aktuellen Verordnungen schließen musste, ist auch das Bedürfnis groß, diese Läden aktiv zu unterstützen, damit diese die Zeit der Krise überstehen.

Die vielen Solidaritätsbekundungen von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber Heidelberger Restaurants in den sozialen Netzwerken haben das gezeigt. Warum also nicht auch den kleinen Blumenladen um die Ecke oder das schicke Dekolädchen im Quartier unterstützen? Dort, wo man die Inhaber*innen gut kennt, die einem nicht selten auch ans Herz gewachsen sind. 

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Stadtblatt Artikel SPD Heidelberg

Wieder zurück in schwieriger Zeit

Stadtblattartikel vom 08. April 2020

Karl Emer

Am vorletzten Donnerstag bin ich nach dem schmerzlichen Verlust von Andreas Grasser in den Gemeinderat nachgerückt, dem ich zuvor schon seit 1999 mit Unterbrechungen angehörte. Zugleich befinden wir uns durch die weltweite Pandemie in einer den Meisten bislang unbekannten Ausnahmesituation. Auch die kommunale Selbstverwaltung sieht sich inmitten einer riesigen Bewährungsprobe. Gewohnte Abläufe müssen komplett neu organisiert werden, so auch Abstimmungsprozesse im Gemeinderat.

Bei allen Schwierigkeiten haben wir in der letzten Sitzung eine gute Maßnahmenstrategie zur Sicherung der Handlungsfähigkeit städtischer und von der Stadt abhängiger Einrichtungen sowie zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts beschlossen. Sorgen bereiten mir 2 Fragen:

  1. Fängt der Rettungsschirm von Bund, Land und Stadt auch gemeinnützige und soziale Einrichtungen angemessen auf?
  2. Ist unser Netzwerk sozialer Hilfen ausreichend, um in Not geratenen Menschen jetzt geeignete Hilfen zu bieten?

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Heldinnen und Helden des Alltags – auch in der Lohntüte?

Stadtblattartikel vom 01. April 2020

Mathias Michalski

„In der Krise beweist sich der Charakter“ hat Helmut Schmidt einmal sinngemäß gesagt.

Wenn ich Menschen sehe, die im Supermarkt an der Kasse sitzen, im Lager- und Logistikbereich für Nachschub sorgen und sich dann noch anpflaumen lassen müssen, weil den nicht-tierischen Hamstern freundlich gesagt wird, dass asoziales Verhalten nicht geht – dann ist das Charakter, liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger!

Ob Rettungsdienst und Sicherheit, die Lebensmittelversorgung, der Gesundheits- und Pflege- und Reinigungsbereich, der Öffentliche Dienst, die Erzieherinnen und Erzieher in der Notbetreuung, Liefer- und Postdienste und alle Beschäftigten (die jetzt nicht explizit genannt aber genauso gemeint sind), die sich darum kümmern, dass der Laden weiterhin läuft: Ihr habt Respekt und Dank verdient und nach der Corona-Krise müssen wir uns auch darüber unterhalten, dass man einerseits die Anerkennung mündlich ausspricht und andererseits von dieser Wertschätzung auch was in der „Lohntüte“ ankommt!

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Heidelberg solidarisch!

Stadtblattartikel vom 26. März 2020 Prof. Dr. Anke Schuster … in der Krise Mitmenschlichkeit zeigen, dies erleben wir in den letzten Wochen auf unterschiedlichste Weise. Das ist toll – deshalb: DANKE allen Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen für ihren unermüdlichen Einsatz allen Ordnungskräften sowie der Polizei für das umsichtige Durchsetzen der Schutzmaßnahmen allen Beschäftigten im Lebensmittelhandel, Drogerien & Apotheken für ihre Geduld allen Lieferdienstbeschäftigten & Paketdienstzusteller*innen für …

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Heidelberg familiengerecht gestalten

Stadtblattartikel vom 11. März 2020

Sören Michelsburg

Letzte Woche haben wir die Vorlage zur Wohnraumbedarfsanalyse erhalten. Bis 2035 wird von 13000 zusätzlichen Wohnungen ausgegangen. Die Bedarfe sind je nach Alter und Familienstand unterschiedlich. Gerade bezahlbare Wohnungen mit mind. 4 Zimmern für Familien mit 2 oder mehr Kindern fehlen.

Bezahlbare Miete = < 30% des Nettoeinkommens.

Bei Zu- und Wegzügen ist beobachtet worden, dass in den letzten Jahren vor allem Alleinerziehende und Familien mit kleinen Kindern aus Heidelberg wegziehen mussten. Die gleiche Gruppe sucht bisher auch am längsten, im Schnitt mehr als 6 Monate, bis sie eine Wohnung findet.

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Heidelberg menschlich gestalten

Stadtblatt vom 15. Januar 2020

Sören Michelsburg

Am Sonntag erkundeten Tausende Heidelbergerinnen und Heidelberger das PHV, machten bei tollen Aktionen mit, erkundigten sich bei Vereinen, Initiativen und städtischen Ämtern und lernten bei Start-ups Neues kennen. Es war ein voller Erfolg. Die SPD hat auf ihrem Stand das Ankunftszentrum, welches zurzeit mitten auf dem Gelände des PHVs ist, zum Thema gemacht und von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren wollen, wohin es ihrer Meinung solle. Eindeutiges Votum von allen Beteiligten war, dass das Ankunftszentrum nur in PHV menschengerecht entwickelt werden kann. Hier wird es eine ÖPNV-Anbindung sowie Einkaufsmöglichkeiten geben und die Einrichtungen können ihre Büros im Stadtteil haben und so unkompliziert vor Ort helfen. Bei einer Einrichtung im Süden des Geländes kann PHV entwickelt werden, anders, als wenn es gar keine Entscheidung gäbe und das Ankunftszentrum dort bleibt, wo es ist.

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Debatte im Gemeinderat um die Zukunft des Ankunftszentrums

Stadtblatt vom 23. Dezember 2019

Adrian Rehberger

Debatte im Gemeinderat um die Zukunft des Ankunftszentrums – Nur ein Pyrrhussieg für die Landwirtschaft oder gar der Anfang vom Ende für den neuen Stadtteil PHV? Die Debatte um das Ankunftszentrum wurde in der letzten Gemeinderatssitzung engagiert und mit guten Argumenten für die verschiedenen Positionen geführt. Es zeichnet sich indes keine schnelle Lösung der Standortfrage ab. Der Antrag der SPD, die Wolfsgärten aus den weiteren Planungen zu streichen, wurde mehrheitlich ebenso abgelehnt wie die Prüfung einer Verlagerung des Ankunftszentrums innerhalb des PHV auf eine neue Fläche im Südwesten rund um die Middle School. Konkrete Prüfaufträge an die Verwaltung bez. der Errichtung eines Ankunftszentrums auf dem Gewann Gäulschlag unter Beachtung bestimmter Bedingungen, wie der Schaffung von Ausgleichsflächen, wurden nach dem Rückzug entsprechender Anträge der Parteien nicht mehr zur Abstimmung gestellt.

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Preiswertes Wohnen sicherstellen

Stadtblatt vom 18. Dezember 2019

Andreas Grasser

Die Zielmarke, wonach 30 Prozent aller Wohnungen in städtische Hand kommen sollen, wurde auf Antrag der SPD beschlossen und steht für ein Umdenken in der Wohnungspolitik. Damit diese Zielmarke auch erreicht wird, müssen konkrete Maßnahmen folgen: Stetige Erhöhungen des Grundstücksfonds zum Ankauf von Grundstücken sowie Eigenkapitalerhöhungen der GGH sind notwendig. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick nach Ulm: Die Stadt Ulm kauft mittelfristig und langfristig Flächen auf, um sie dann eines Tages gezielt einzusetzen. Das Grundprinzip dabei ist, dass die Stadt einen Bebauungsplan für ein künftiges Baugebiet erst dann in ein Verfahren einbringt, wenn sie auch Eigentümerin der betroffenen Flächen ist. Zudem verhindert das Ulmer Wiederkaufsrecht, verbunden mit einer Auflassungsvormerkung, eine Spekulation mit Bauland. Das bedeutet, dass ein unbebautes Grundstück, das aus kommunalem Eigentum verkauft wird, nicht zum Weiterverkauf spekulativer Art an Dritte verwendet werden kann. Insbesondere sind auf dem PHV derzeit 5.000 Wohnungen vorgesehen.

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Stadtblatt Artikel SPD Heidelberg

Auf ein Weihnachtsessen mit Ihrem Koch Stadtrat Mathias Michalski

Stadtblatt vom 11. Dezember 2019

Mathias Michalski

Liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger, wenn Sie diesen Beitrag für das Stadtblatt lesen, dann haben Sie an Ihrem Adventskalender vermutlich das 11. Türchen geöffnet. Die Weihnachtszeit ist im vollen Gange! Nicht erst seitdem unsere Stadtwerke begonnen haben den Wettbewerb der Assoziationen über die verschiedenen Formen der Beleuchtung zu starten, ist unsere wunderschöne Stadt in einem weihnachtlichen Glanze. Leider trifft diese Stimmung nicht auf alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu. Ich werde jetzt nicht die christliche Weihnachtsgeschichte zusammengefasst auf 1750 Zeichen (inklusive Leerzeichen), die mir in diesem Beitrag zustehen, runterbeten. Nein, es ist leider auch so, dass beim Weihnachtfest, was als Fest der Liebe und Familie bekannt ist, nicht alle diese Teilhabe erfahren können. Mein Rezept dafür: ein gutes Essen in einer schönen Atmosphäre mit vielen gleichgesinnten, netten Menschen. Lassen Sie uns gemeinsam das Weihnachtsfest einläuten. Gemeinsam mit vielen großartigen Menschen durfte ich bereits wunderbare Erfahrungen rund um den sozialen Adventskalender sammeln.

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Zeichen Mut zur Zukunft: Die IBA und die Universität …

Stadtblatt vom 04. Dezember 2019

Dr. Monika Meißner

Zeichen Mut zur Zukunft: Die IBA und die Universität sind zwei Institutionen, die inhaltlich zusammen gehören – die Universität, 1386 gegründet, mit dem Motto „semper apertus“ („immer offen“), und die Internationale Bauausstellung mit dem Motto „Wissen schafft Stadt“. Sie beschreibt Wissensorte in Heidelberg, spürt neue Orte für Bildung auf und verbindet sie. Ein Schlüsselbereich ist dabei sicher Patrick-Henry-Village (PHV), die ehemalige Wohnsiedlung der amerikanischen Soldaten. Hier soll ein Campus entstehen, der Wohnen und Wissen in ganz neuer Form verbindet, mit innovativer Technik, die einen ökologischen und digital vernetzten Stadtteil schafft. Hier wäre die Universität mit ihrem Potenzial und ihren Forschungszweigen der ideale Partner, der dort Impulse schaffen und eigene Konzepte vor Ort erproben könnte. Überdies steht hier auch ein großes Flächenpotenzial zur Verfügung.

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