Für die Frauenquote von 50% innerhalb der Jugendquote für die SPD Baden-Württemberg

Antragstellerin:     AsF Heidelberg

Empfänger: kleiner Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg

Die SPD Heidelberg möge beschließen:

Auf dem Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg am 18.11.2017 wurde eine weiche Jugendquote von 10% bei der Besetzung von Listenplätzen beschlossen.

Ergänzend dazu wird ein Frauenanteil von 50% innerhalb der Jugendquote fest­geschrieben, da wir diesen Frauenanteil langfristig innerhalb aller Gremien und Listen der Partei über alle Organisationsebenen hinweg anstreben. Das bedeutet, dass das Reißverschlussprinzip davon unberührt bleibt.

 

Begründung:

Die SPD als Volkspartei hat den Anspruch, die Gesamtbevölkerung in ihren Verhältnissen abzubilden. Dies bedeutet ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen (je ca. 50%) innerhalb der Partei herzustellen. Dieses Verhältnis ist bisher nicht in den Gremien und auf den Listen der Partei abgebildet. Deshalb ist es ein Ziel der SPD sich im Rahmen des Erneuerungsprozesses über die nächsten Jahre hinweg jünger und weiblicher aufzustellen. Ein erster Vorstoß in diese Richtung ist die von der SPD Baden-Württemberg beschlossene weiche Jugendquote von 10%.

 

Die ASF ist Vertreterin der Interessen von Frauen in der SPD, deren langfristiges Ziel die vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter in der Partei ist. Dies bedeutet für uns, die große Zahl junger und weiblicher Neumitglieder in der Partei auch in den Gremien und auf den Listen abgebildet zu sehen.

In konsequenter Fortführung der Argumente für die Jugendquote ist es geboten, den Frauenanteil innerhalb der Jugendquote bereits jetzt auf 50% festzulegen. Damit wird die tatsächlich förderungswürdige Gruppe der Frauen im Sinne der Gleichberechtigung und des Geschlechterverhältnisses der Gesamtbevölkerung gefördert.

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