Das Fahrrad als echte Alternative zum Auto

Antragssteller:      SPD-Ortsverein Handschuhsheim

Empfänger*innen:           SPD KV, SPD GR-Fraktion

Die SPD Heidelberg möge beschließen:

Die SPD Heidelberg fördert den ökologischen Verkehr als zukunftsweisende Alternative zum MIV. Hierzu sollen verschiedene Maßnahmen den Fahrradverkehr zielgerichtet ausbauen. Das Radwegenetz sollte ohne Unterbrechungen von a nach b führen (siehe unten) und die Radfahrer*innen bequem, schnell und sicher ans Ziel bringen.

Folgende Maßnahmen sind dafür notwendig:

  1. Radschnellwege für den Pendlerverkehr ertüchtigen

Radschnellwege sollen eine schelle, bequeme und sichere Anbindung innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar bieten. Hierzu zählt die Verbindung von Eberbach nach Ludwigshafen und von Weinheim bis Walldorf. Heidelberg ist hierbei der Knotenpunkt und daher bei der Umsetzung von herausragender Bedeutung. Um diese Rolle angemessen für die Nord-Süd-Verbindung zu erfüllen, setzt sich die SPD für einen nahtlosen Anschluss von der sich in Planung befindlichen Gneisenbaubrücke ins Neuenheimer Feld ein.

  1. Zusammenhängendes & lückenloses Radwegenetz in der Stadt

Um sich sicher mit dem Rad fortzubewegen, sollen Lücken im Radwegenetz identifiziert und geschlossen und Radverbindungen kenntlich gemacht werden. Innerhalb der Stadtteile sollen die restlichen Einbahnstraßen, welche noch für den Radverkehr gesperrt sind, sofern die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen nicht gefährdet ist, freigeben werden. Zur Fortführung des SPD Programms „Stadt der kurzen Wege“ ist dies eine effektive und kostengünstige Maßnahme.

Des Weiteren beantragt die SPD die Einrichtung einer generellen Erlaubnis des Rechtsabbiegens für Fahrradfahrer*innen. Dies soll nach den Bestimmungen des „Grünen Pfeils“ gelten, also mit der Pflicht des Vorfahrtachtens. Durch diese Maßnahmen soll die Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel gesteigert werden, um gleichzeitig den MIV zu entlasten.

  1. Radabstellplätze an Knotenpunkten in der Stadt

Damit das Fahrrad genutzt werden kann, benötigt Heidelberg an den Knotenpunkten ausreichend Abstellplätze. Als Knotenpunkte sehen wir:

–         Hauptbahnhof und S-Bahnhöfe

–         Bismarckplatz

–         Universitätsplatz sowie weitere zentrale Plätze in den Stadtteilen

–         Umstiegs– und Endhaltestellen in den Stadtteilen

Als zusätzliche Maßnahme beantragen wir eine Überprüfung des Effekts von dauerabgestellten Rädern („Radleichen“) auf die tatsächliche Reduzierung von verfügbaren Stellplätzen in vorher definierten Knotenpunkten.

Termine

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