Berlin ist das Ziel

Pressemitteilung der SPD Heidelberg und Rhein-Neckar

Drei Bewerbungen für die Binding-Nachfolge

Im Januar dieses Jahres hatte Lothar Binding offiziell verlauten lassen, dass er nicht erneut für den Bundestag kandidieren werde. „Wir sind dankbar für über 20 Jahre, in denen Lothar Binding unsere Region in Berlin erfolgreich vertreten und den Wahlkreis durch seine sozialdemokratische Politik entscheidend geprägt hat“, erklärten die Heidelberger Kreisvorsitzenden Nina Gray und Sören Michelsburg.

Mit Elisabeth Krämer (27), Tim Tugendhat (33) und Andreas Woerlein (28) haben sich für die Nachfolge Bindings nun drei Genoss*innen gemeldet, die trotz ihres Juso-Alters reichlich politische Erfahrung mitbringen und bereits seit Jahren Verantwortung übernehmen.

Andreas Woerlein wohnt in der Heidelberger Weststadt und ist derzeit als Pressesprecher der Heidelberger SPD und als Mitglied der Antragskommission der SPD Baden-Württemberg aktiv. Der Volljurist hat in Heidelberg studiert, war bisher für eine Heidelberger Kanzlei im Bereich Strafrecht tätig und promoviert derzeit im öffentlichen Recht.

Tim Tugendhat ist stellvertretender Vorsitzender der SPD Heidelberg und Vorsitzender der Neuenheimer SPD. Nach seinem Studium an der Universität Heidelberg arbeitet der promovierte Astrophysiker nun als Technologieberater und Data Scientist bei einem mittelständischen IT-Dienstleister und ist an Wochenenden DJ, u.a. in der »halle02«.

Elisabeth Krämer ist in Heidelberg geboren, wohnt in Walldorf und ist ausgebildete Schreinerin. Gegenwärtig arbeitet sie als Sachbearbeiterin im SPD Regionalzentrum Heidelberg. Seit 2014 sitzt sie im Gemeinderat in Walldorf. Sie ist Kreisvorsitzende der Jusos Rhein-Neckar und im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Frauen.

Lothar Binding zeigte sich von den Kandidaturen beeindruckt: „Ich bin stolz darauf, dass drei junge Bewerber*innen Verantwortung für die Sozialdemokratie übernehmen möchten. Es zeigt deutlich, dass wir uns um den politischen Nachwuchs in der Region keine Sorgen machen müssen.“

Die Kandidierenden hatten im Rahmen einer parteiintern gesetzten Frist ihren Hut in den Ring geworfen und sich nun einstimmig auf den weiteren Gang der Nominierung verständigt. Am 24.09.2020 soll mit einer Mitgliederversammlung über die Nachfolge im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim entschieden werden. Einig waren sich die Kandidierenden mit den Kreisvorsitzenden aus Heidelberg und Rhein-Neckar aber auch dahingehend, dass eine Nominierung nur unter entsprechenden Auflagen stattfinden kann.

„Wenn es unter Einhaltung aller Auflagen möglich ist zu nominieren, werden wir dies tun, wenn nicht, wollen wir kein Risiko eingehen und die Nominierung auf einen geeigneten Zeitpunkt verschieben“, teilte der Kreisvorsitzende aus Rhein-Neckar, Thomas Funk, mit.

Die derzeitige Lage macht jedoch auch erfinderisch. So planen die Genoss*innen etwa ein YouTube Live mit den Kandidierenden am 27.07.2020, damit sich die über 2000 wahlberechtigten Mitglieder ein Bild davon machen können, wer die Region in Zukunft in Berlin vertreten soll.