Veröffentlichung der Ergebnisse der Arbeitsweg-Umfrage im Neuenheimer Feld

Durch die zahlreiche Teilnahme an der Befragung und die konstruktiven Ideen in den Kommentaren ist die Umfrage der Beschäftigten zum Arbeitsweg ins Neuenheimer Feld (NF) ein voller Erfolg geworden.

Beim Arbeitsweg selbst sieht es dagegen eher düster aus:

Etwa 80% der Auto- und ÖPNV-Nutzer*innen sind mit ihrem Weg ins NF unzufrieden. Hauptkritikpunkt ist die Anbindung an die Arbeitsplätze. Hier geht es für die Autos und die Busse und Bahnen zum einen nicht schnell genug und zum anderen ist es aufgrund der Gesamtsituation zu umständlich. Nun müssen schnell Lösungen gefunden werden, wie die Situation verbessert werden kann.

Es braucht einen Ausbau des ÖPNV sowie mehr Direktverbindungen aus den Nachbargemeinden und den Stadträndern. Autofahrer*innen sollten hier Anschluss finden können, aber auch durch eine bessere Ampelschaltung und Streckenführung angenehmer ans Ziel kommen, wenn sie wie viele Pendler auf das Auto angewiesen sind.

Der ÖPNV muss bei der Zeit aufholen, da er bisher im Vergleich zum Auto deutlich langsamer ist. Die Idee einer Seilbahn für ÖPNV- und Autonutzer*innen in Verbindung mit autonomen Bussen und weiteren Verbesserungen in der Straßenführung im NF könnte ein Wachstum der Universität, der Klinik und den weiteren Einrichtungen unterstützen.

Bei den Radler*innen sieht es dagegen deutlich besser aus: Knapp 80% sind mit ihrem Arbeitsweg zufrieden. Dennoch gibt es einiges zu verbessern! Die Radwege in der Stadt müssen besser ausgeschildert und gekennzeichnet werden, sicherer gestaltet werden und bequemer ans Ziel führen. Ebenso gilt für die Radwege ins Umland, dass sie so attraktiv gestaltet werden, dass sie, z.B. mit einem E-Bike als ökologische Alternative zum Auto genutzt werden können. Direkte Wege ins Feld, die eigene Trassen verwenden und nicht mit dem Platz für das Auto konkurrieren müssen, wären wohl am besten. Dazu gehört auch die Fahrradbrücke über den Neckar, die schnellstmöglich umgesetzt werden muss.

Es gibt also noch viel zu tun, damit der Masterplan zum Erfolg und die Universität in Zukunft auch noch „ökologisch“ wachsen kann!

Hier sind die Ergebnisse der Umfrage im Detail zu finden.

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