SPD Heidelberg ruft zur Teilnahme an Solidaritätsveranstaltung gegen Rassismus auf  

Heidelberg, 31.08.2018. Seit Sonntagabend hat die rechte Gewalt in unserem Land ein neues Ausmaß erreicht. Blind vor Hass und Wut, teilweise völlig enthemmt und gewaltbereit zog ein rechter Mob durch Chemnitz. In Deutschland wurde wieder Jagd auf Menschen gemacht.

Die Bilder aus Chemnitz machen uns fassungslos, aber nicht sprachlos. Es ist an der Zeit, dass sich die Zivilgesellschaft von diesen Ausschreitungen abgrenzt. Und es ist nicht genug, das in Chemnitz und Ostdeutschland zu tun. In allen Bundesländern gilt es nun, Flagge zu zeigen. Gewalt und Lynchjustiz werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen. Gerüchten, Hass und Lügen in den sozialen Medien setzen wir Fakten und Aufklärung entgegen.

Die SPD-Kreisvorsitzende Marlen Pankonin hierzu: „Wir stehen an der Seite derer, die sich am Montag nicht dem Druck der braunen Masse gebeugt haben. Wir unterstützen die Zivilcourage aller, die jeden Tag unsere Demokratie und die Menschenrechte verteidigen – offen und sichtbar.“

Als Zeichen der Unterstützung wird am 3. September in Chemnitz gefeiert. Mit einem Konzert wird laut gegen Rassismus Musik gemacht und sich tausendfach dem Hass entgegen gestellt.

Analog zur Chemnitzer Veranstaltung lädt die SPD Heidelberg zu einer Solidaritätskundgebung am kommenden Montag, den 3. September ein:

Solidaritätsveranstaltung #Wirsindmehr

3. September 2018, 18.30-20 Uhr

Bismarckplatz Heidelberg

 

Johannah Illgner, Mitglied im Kreisvorstand erklärt den Titel: „Das aktuelle Motto aus den sozialen Netzwerken ,#Wirsindmehr‘ möchten wir auch hier in Heidelberg sichtbar auf die Straße bringen. Aktuell ist es leider nötiger denn je sich aktiv dem faschistischen und menschenverachtenden Gedankengut entgegenzustellen.“

 

Zu dieser Kundgebung wird von der SPD Heidelberg mit Unterstützung von „Heidelberg gegen Rassismus“ eingeladen.

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