Die SPD Heidelberg unterstützt das Volksbegehren für kostenlose KITA-Plätze

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Heidelberg unterstützen das Volksbegehren, das die Landes-SPD in Gang gesetzt hat. Ein Gesetzentwurf soll ermöglichen, dass Kitas und Tagespflegeeinrichtungen eine Grundbetreuung von 35 Wochenstunden gratis anbieten. Der kommissarische Vorsitzende der SPD Heidelberg und Kandidat für den Heidelberger Gemeinderat, Sören Michelsburg, begründet dies: „Das Ziel der SPD ist es alle Bildungseinrichtungen kostenfrei werden zu lassen, damit Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Dies wollen wir schrittweise für Heidelberg erreichen! Zunächst soll mittelfristig jedes Kind Anspruch darauf haben, für eine bestimmte Stundenanzahl kostenfrei betreut zu werden. Erst danach sollen Heidelberger Familien einkommensabhängig für die Kinderbetreuung bezahlen. Der Bund hat durch das „Gute-Kita-Gesetz“ von Franziska Giffey hierfür die ersten Möglichkeiten gegeben.“

Das Volksbegehren kann die Kostenfreiheit sehr beschleunigen, da bis auf die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten keine weitere Partei – auch nicht die Grünen – diesen Vorstoß unterstützt. Um so schnell wie möglich Kitas in Heidelberg kostenfrei zu gestalten, bedarf es Unterstützung nicht nur vom Bund, sondern auch vom Land.

Johannah Illgner, ebenfalls Gemeinderatskandidatin, ergänzt hierzu: „Junge Familien und insbesondere Frauen würden von einer kostenfreien Kita profitieren, denn sie werden durch die hohe finanzielle Belastung wirtschaftlich benachteiligt. Anstatt ihrer Berufung frei nachgehen zu können, ist es oftmals ökonomisch notwendig, das vor allem Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren, um auf die Kinder selbst aufzupassen. Die Folge ist für sie eine strukturelle Benachteiligung durch eine kleinere Rente.“

Wahlberechtigte Personen in Baden-Württemberg können das Volksbegehren unterstützen, indem Sie das Formblatt von der der Website: https://www.spd-bw.de/kitas/ herunterladen und dem SPD Regionalzentrum, Bergheimerstr. 88, 69115 Heidelberg, zukommen lassen. Dies kann über den Postweg oder durch einen Einwurf in den SPD-Briefkasten geschehen.

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