PM Kleinböck: „Theresia Bauer trägt die politische Verantwortung für die Arbeitsbedingungen beim Heidelberger Studierendenwerk“

SPD-Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck zur Antwort der Wissenschaftsministerin auf seine kleine Anfrage

Heidelberg/Ladenburg, 12. September 2018. Der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck reagiert entrüstet auf die Antwort des Wissenschaftsministeriums auf seine erneute kleine Anfrage zu den Arbeitsbedingungen beim Heidelberger Studierendenwerk. Darin rechtfertigt die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Missstände bei den Studierendenwerken in erster Linie mit der Umstellung der Tagesarbeitsverträge auf reguläre Arbeitsverträge nach dem TV-L zum 1. April 2018 und verweist auf ein Gesprächsangebot ihrerseits für den Oktober.

„Die mehr als überfällige Tarifbindung der studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt als Anlass zu nehmen, 51 Studierenden keine Vertragsverlängerung mehr anzubieten, ist absolut unangemessen. Dass mindestens in einigen Fällen dabei laut dem Studierendenwerk auch der politische Einsatz der Studierenden wegen angeblichem „geschäftsschädigendem Verhalten“ eine Rolle gespielt hat, ist dem Studierendenwerk als öffentlichem Arbeitgeber mehr als nur unwürdig. Theresia Bauer als zuständige Ministerin hat mit ihrem Gesprächsangebot erst für den Oktober die Gelegenheit verpasst, hier schnell für Ordnung zu sorgen. Sie trägt somit die politische Verantwortung für die schwerwiegenden Missstände bei den Arbeitsbedingungen beim Heidelberger Studierendenwerk“, so der SPD-Politiker Gerhard Kleinböck.

„Deshalb werde ich auch an der geplanten Demonstration der studentischen Beschäftigten am 28. September in Heidelberg teilnehmen, um die nur allzu berechtigten Anliegen der Studierenden weiter zu unterstützen“, so der Bildungspolitiker abschließend.

 

Kontakt:

Bürgerbüro Gerhard Kleinböck

Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg

E-Mai: info@gerhard-kleinboeck.de

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