SPD Heidelberg fordert Kohleausstieg bis 2028

Ein „Weiter so“ darf es nicht geben! Kohlekraftwerke müssen in großem Umfang stillgelegt werden.

Auf der Kreisdelegiertenkonferenz am 19.09.2019 hat sich die SPD Heidelberg mit großer Mehrheit für einen Antrag des OV-Südwest ausgesprochen, der den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2028 forciert.

Auch muss der Ausstieg in den deutschen Bergbauregionen, wie z.B. der Lausitz, sozial abgefedert und finanziell unterstützt werden. Hierbei setzt die SPD Heidelberg auf folgenden Grundsatz: Gelder für Beschäftige und Regionen, nicht für Konzerne!

Die Heidelberger Sozialdemokraten sind der Bundesregierung damit zehn Jahre voraus. Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hatte sich in ihrem Abschlussbericht vom Januar 2019 lediglich auf den Kohleausstieg bis 2038 verständigt.

Dem Klima-Antrag der SPD Heidelberg war eine Veranstaltung mit einer Beraterin des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland vorangegangen. Laut BUND bringe keine andere Maßnahme in der Kürze der Zeit die notwendigen CO2-Minderungen. Die Heidelberger Sozialdemokraten sehen deshalb dringenden Bedarf zu handeln und gehen mit dem Antrag zum Kohleausstieg bis 2028 einen kleinen Schritt in die richtige Richtung.

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