Arbeitsweg ins Neuenheimer Feld: Vorstellung der Befragungsergebnisse

In den letzten Wochen haben mehrere Hundert Beschäftigte an der Umfrage der SPD Heidelberg zum Arbeitsweg ins Neuenheimer Feld mitgemacht und reichlich Anregungen für die Erschließung des Feldes gegeben.

Nun wollen wir die Ergebnisse der Umfrage vorstellen und Ideen zur Verbesserung andenken und diskutieren.

Daher laden wir alle Interessierten herzlich am

Dienstag, den 22. Mai
von 16:30-18 Uhr
in den Stadtteilverein Bergheim, Kirchstr. 2

ein.

Wir freuen uns als AG Smart Mobility der SPD Heidelberg auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Die Ergebnisse werden nach der Veranstaltung auch hier auf der Webseite veröffentlicht.

Heidelberg – digital und nachhaltig. Eure Ideen für unser Kommunalwahlprogramm

In gut einem Jahr werden wir in Heidelberg einen neuen Gemeinderat wählen. Der SPD-Kreisvorstand und die SPD-Gemeinderatsfraktion haben bereits vor Monaten mit den Vorbereitungen für unser Zukunftsprogramm für Heidelberg begonnen. Nun ist es Zeit, gemeinsam mit euch unsere zentralen Leitideen für unser Kommunalwahlprogramm zu formulieren.

In einer öffentlichen Veranstaltung wird Anke Schuster als Anregung den Bogen von unserem diesjährigen Jahresmotto „Heidelberg digital und nachhaltig“ zur SPD-Politik in den nächsten 5 Jahren spannen. In stadtteilübergreifenden Gruppen diskutieren wir dann eure Ideen für Leitgedanken und nehmen Vorschläge für konkrete Themen vor Ort auf.

Diese Ideen werden in weiteren Veranstaltungen, Treffen  und Fachgesprächen, an denen ihr euch ebenfalls beteiligen sollt, vertiefen. Bis Ende des Jahres wird unser Kommunalwahlprogramm vorliegen.

Wir freuen uns darauf, viele bekannte und viele neue Gesichter am 6. Juni um 19.30 Uhr im DAI (wieder)zusehen.

Internationaler Tag gegen Homo-, Trans*- und Interphobie (IDAHOTI*) am 17. Mai 2018 in Heidelberg

Am 17. Mai findet weltweit der „International Day Against Homophobia, Trans*phobia and Inter*phobia“ (IDAHOTI*) statt, also der Internationale Tag gegen Homo-, Trans*- und Inter*phobie. Zum vierten Mal wird dieser nun in Heidelberg begangen. Die SPDQueer Heidelberg/Rhein-Neckar ist Mitglied des Queeren Netzwerk Heidelberg und ebenfalls bei IDAHOTI* mit dabei.

Am Dienstag, den 17. Mai 2018 werden ab 16.30 Uhr am Anatomiegarten (Hauptstraße) die Gruppen des Queeren Netzwerks Heidelberg präsent sein, die sich ganzjährig mit queeren Themen auseinandersetzen. Neben der Aufklärung zum Tag selbst wird dabei auch allgemein über die Diskriminierung von verschiedenen Formen sexueller und geschlechtlicher Identität informiert und diskutiert. Hierzu wird es Informationstische und eine Button-Maschine für die kleinen Gäste geben.

Um 16.45 Uhr findet eine Kundgebung statt mit Redebeiträgen. Anschließend startet um 17.05 Uhr der „Rainbow-Flash“, mit dem wir in der Stadt ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Bei diesem „Flash“ wird es einen Demonstrationszug geben: vom Anatomiegarten zum Bismarckplatz und wieder zurück. Der Zug wird von einer Trommelgruppe begleitet.

Wir möchten alle Interessierten, alle Mandatsträger*innen Heidelbergs und auch die Presse recht herzlich einladen:

IDAHOTI* 2018
17. Mai 2018, 16.30 Uhr
Anatomiegarten, Hauptstraße 49, Heidelberg

Die Veranstaltung anlässlich des IDAHOTI* 2018 wird organisiert vom Queeren Netzwerk Heidelberg, einem Zusammenschluss verschiedener Gruppierungen und Vereine, die sich gegen Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen Identität und/oder der sexuellen Orientierung engagieren, in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Unterstützt vom Rhein-Neckar-Kreis und SchLIMm, dem Offenen Netzwerk LSBTTIQ in Mannheim.

Aktuelle Informationen gibt es auch in unserer Facebook-Veranstaltung.

Mitgliederversammlung der ASG Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar am 25. Mai 2018

Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung der ASG Heidelberg, Mannheim, Rhein-Neckar am Freitag, 25.05.18, 19.00 Uhr im SPD-Regionalzentrum in Heidelberg.
 
Tagesordnung:
 
1. Kommunalwahl 2019: – Gesundheitspolitischen Forderungen – erste Überlegungen
2. Auswertung Europaveranstaltung – wie machen wir mit dem Thema weiter?
3. Neues aus Bund und Land
4. Rückblick über unsere Aktivitäten seit der Konstituierung vor einem Jahr
5. Weitere Planungen
6. Verschiedenes

Jahreshauptversammlung SPD Heidelberg am 7. Mai 2018 im Bürgerhaus Emmertsgrund

Herzlich laden wir zu unserer Jahreshauptversammlung ein. Diese findet am Montag, den 7. Mai 2018 um 19.00 Uhr  im Bürgerhaus Emmertsgrund, Forum 1, 69126 Heidelberg statt.

Den Erneuerungsprozess unserer Partei wollen wir hier fokussieren und vorantreiben. Vertreterinnen und Vertreter der AG 60plus, der Jusos, der AG Migration und Vielfalt, der QueerSozis und der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen werden unter dem Titel „Alt, männlich, weiß – Parteien und Deutschland?“ diskutieren.

Darüber hinaus finden Nachwahlen für den Kreisvorstand statt.

Grußwort 1. Mai 2018 von Dr. Joachim Gerner (SPD), Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur

Der 1. Mai ist mehr als ein jährlich wiederkehrendes Ritual und mehr als eine willkommene Gelegenheit für einen Kurzurlaub. Er ist der arbeitenden Bevölkerung im Jahre 1890 nicht geschenkt worden. Er musste erkämpft werden. Die Art und Weise, wie er begangen wird, mag sich in den letzten 128 Jahren verändert haben, aber eines ist dieser Tag immer geblieben: er war und ist immer auch ein Mittel zur Gegendarstellung. Und dazu gehört, dass gesellschaftliche und wirtschaftliche Fehlentwicklungen aufgezeigt sowie Abhilfen eingefordert werden.

An der Schwelle zum autoritären Jahrhundert?

Es ist deshalb gut und richtig, dass die Gewerkschaften an diesem Tag ihre Stimme erheben und darauf hinweisen, wie wichtig Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit (Motto 2018) sind, als Kompass für politisches und gesellschaftliches Handeln gegen Rassismus und rechte Hetze, gegen Spaltung und Ausgrenzung. Das diesjährige Motto zum ersten Mai ist am Puls der Zeit.

In Deutschland wuchsen seit 2000 die Einkommen aus Vermögen und unternehmersicher Tätigkeit um 30%, das durchschnittliche Arbeitseinkommen aber nur um 5%. Bei den unteren Einkommensgruppen kam von alldem so gut wie nichts an. Staatliche Ersatzleistungen reichen nicht aus, um die Schere zu schließen, die der frühere Weltbank-Ökonom Branko Milanovic („Die ungleiche Welt“) als „sozialen Separatismus“ bezeichnet.

Dieser soziale Separatismus bringt ein weiteres Phänomen mit sich: gerade die Abhängigkeit von Zuwendungen aus öffentlichen Kassen befeuert den gesellschaftlichen Konkurrenzkampf darüber, wer zu staatlicher Unterstützung berechtigt sein soll und wer nicht. Das ist der Nährboden für den Rechtspopulismus, der überall dort, in den unteren Einkommensschichten und darüber hinaus, Erfolge erzielt, wo er Migranten und Geflüchtete zu unliebsamen Nutznießern staatlicher Wohlfahrt stilisieren kann.

Der Hamburger Gesellschaftsforscher Sighard Neckel vertritt die These, dass insbesondere die Parteien des linken parlamentarischen Spektrums und ihre Unterstützer bislang stark darauf fokussiert seien, Ungleichheit in Form von Diskriminierung zu bekämpfen und blind geworden seien, für die soziale Ungleichheit. Der Rechtspopulismus sei dabei, gerade dieses Terrain zu erobern.

 

Wohin diese Entwicklung führen kann, hatte Ralph Dahrendorf, der ja nicht gerade als Linker verdächtig ist, bereits im Jahre 1997 in einem Szenario fast schon prophetisch beschrieben. Als alle Welt sich vom globalen Kapitalismus den Anbruch eines goldenen Zeitalters versprach, hatte er dessen gesellschaftlichen Kosten in den Blick genommen.

Zwar erhielten viele Menschen neue Lebenschancen, der Preis dafür sei aber, dass die drei tragenden Säulen, auf denen unsere spätmoderne Gesellschaft gegründet sei, nämlich Wirtschaftswachstum, Demokratie und Sozialpolitik, dem globalen Druck auf Dauer nicht gemeinsam standhalten werden.

Ökonomisches Wachstum in der globalen Welt bedeute Senkung der Arbeitskosten, Reduzierung sozialer Anrechte und Privatisierung öffentlicher Güter, was die gesellschaftliche Solidarität zersetze. Auf dieser Solidarität sind aber die Institutionen der Demokratie aufgebaut, die de facto gegen „konsequenzlose Kommunikation zwischen atomisierten Individuen“ ausgetauscht würden. Facebook und Twitter waren 1997 noch unbekannt!

Als weitere Folge sah Dahrendorf die Ausbreitung einer politischen Reaktion heraufdämmern, die er „Integrismus“ nannte, also der Versuch, die sich verschärfenden Gegensätze durch den ideologischen Appell an die fiktive Einheit des einfachen Volkes zu überwinden.

Veröffentlicht wurde dieses Szenario damals in der „Zeit“ unter dem Titel: „An der Schwelle zum autoritären Jahrhundert“.

 

Wenn in einem der reichsten Länder der Welt, in einem Land, in dem rechter Nationalismus mit dem strengstmöglichen Tabu (Adolf Hitler) belegt ist und das sich uneingeschränkt zur europäischen Integration bekennt, wenn in so einem Land im September 2017 jeder achte Wähler für eine fremdenfeindliche, Euro-skeptische, rechtspopulistische Partei“ stimmte, dann stehen wir an dieser Schwelle.

Wir sollten alles tun, damit wir sie nicht überschreiten. Bei der Suche nach Gegenmitteln können die Werte der Solidarität, der Vielfalt und der Gerechtigkeit Orientierung geben.

Ich wünsche den Gewerkschaften und allen Partnern, die guten Willens sind, Kraft und Weitsicht in den Anstrengungen für ihre Ziele und freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit vor Ort.

Termine

Gesellschaft – digital und nachhaltig

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